Auf den Spuren der Inkas

Machu Pichu
Machu Pichu

Machu Pichu – eines der Sieben Wunder unseres Planeten. Gebaut von den Quechuas, dem peruanischen Volk, unter der Herrschaft der Inkas in einer Zeitspanne von wohl einem Jahrhundert. Unvollständig, denn als die Spanier Peru eroberten, flohen die Menschen. Der Dschungel wuchs über die Stadt und nur die Quechuas wussten von ihrer Existenz. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts erfuhr der Rest der Welt davon, als ein amerikanischer Wissenschaftler die Ruinen entdeckte. Und nach zwei Monaten in Südamerika sollten nun auch wir endlich Machu Pichu sehen – aber der Weg dorthin war lang und – im wahrsten Sinne des Wortes – steinig.

Nach nun schon zwei Monaten Reisen in Südamerika hatten wir es bis Peru geschafft. Ein Land, das im Gegensatz zu Bolivien teurer und wesentlich westlicher ist. Englisch sprechende Menschen, englische Musik – man merkt, dass Peru sich wesentlich stärker mit dem Thema Tourismus beschäftigt. Was ja auch kein Wunder ist – befindet sich doch eines der sieben Weltwunder in dem Land: die Ruinenstadt Machu Pichu aus der Zeit der Inka-Herrschaft. Und genau die wollten Mike und ich uns nun auch endlich ansehen. Was sich in der Praxis jedoch schwieriger gestaltete als gedacht. Dafür muss ich euch an dieser Stelle einmal die geographische Situation Machu Pichus erläutern. Machu Pichu liegt auf der Spitze eines Berges, zu dessen Tal die kleine Stadt Aguas Calientes liegt, auch Machu Pichu Stadt genannt. Das Besondere an dieser Stadt: Sie ist nur mit dem Zug oder zu Fuß erreichbar, jedoch gibt es keine Straßen, die zu ihr führen. Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten von Cusco, der größten nahen Stadt, nach Aguas Calientes zu kommen. 1. Möglichkeit: Man nimmt den Zug. Das Problem mit dieser simplen Möglichkeit: Die Kosten. Eine Zugfahrt hin und zurück kostet um die 300 US$. Selbst wenn man die günstigere Variante wählt, d.h. die erste Hälfte des Weges mit dem Bus und nur die zweite Hälfte mit dem Zug fährt, liegt man bei mindestens 120 US$. Plus natürlich dem Eintritt in Machu Pichu, ca. 50 US$. 2. Möglichkeit: Man nimmt den Bus. Hier fährt man ca. 6 Stunden mit dem Bus bis nach Hydroelectrica, einem kleinen Dorf zwei Stunden Fußmarsch von Aguas Calientes entfernt. Dann läuft man eben diese zwei Stunden zu Fuß. Und wenn man Machu Pichu am nächsten Tag gesehen hat, geht es zu Fuß wieder bis nach Hydroelectrica und dann mit dem Bus zurück nach Cusco. Kosten: ca. 140 US$ inklusive dem Eintritt zu Machu Pichu. Also eine sehr viel günstige Variante zum Zug. 3. Möglichkeit: Man läuft zu Fuß. D.h. man macht einen der vielen verschiedenen Treks, die in Cusco angeboten werden. Der wohl berühmteste Trek ist der Inka-Trek, auf dem man fünf Tage lang den ursprünglichen Weg der Inkas wandert, den diese damals nutzten, um zu Machu Pichu zu gelangen. Dieser Trek kostet jedoch mindestens 600 US$ und muss gute sechs Monate vorher gebucht werden. Es gibt aber noch den sogenannten Salkantay-Trek, auf dem fünf Tage lange wandert, oder aber den Inka-Jungle-Trek, der nur vier Tage dauert und bei dem Mountainbiking, Waterrafting, Zip-Lining und eben Wandern auf dem Programm stehen. Kosten: ca. 200 US$ inklusive Eintritt zu Machu Pichu. Im Vergleich demnach ein ganz ordentlicher Deal.

Das sind also die drei Möglichkeiten, zu Machu Pichu zu gelangen. Normalerweise. Denn natürlich just zu dem Zeitpunkt, als Mike und ich beschließen, nach Peru und zu Machu Pichu zu fahren, beschließen die Einheimischen, dass es Zeit für einen Streik ist. Und Streik in diesem Falle heißt: Wir blockieren die einzige Straße, die die Busse nach Hydroelectrica nehmen können, indem wir Steine von den Bergen auf diese Straße rollen, sodass diese unbefahrbar sind. (Man muss an dieser Stelle anmerken, dass man den Peruanern diesen Streik noch nicht einmal verübeln kann, denn wenn man den Gerüchten glauben kann, fließt alles Geld von Machu Pichu an den amerikanischen Konzern, der die Rechte an Machu Pichu hat, und so gut wie kein Geld kommt den Einwohnern zu.) Der Streik ging über drei Wochen, in der Zeit konnten also weder Busse noch der Inka-Jungle-Trek, der auch diesen Weg verfolgt, die Straße nutzten. Der Streik artete aus, es gab einige Tote, Touristen mussten in Gemüselastern aus den Dörfern geschmuggelt werden – und die Busse und der Dschungeltrek wurden vorläufig gestrichen. Wir waren also in Cusco, kamen aber nicht zu Machu Pichu. Zwar fuhr der Zug noch – aber wenn ihr euch noch einmal an die 1. Möglichkeit erinnert: viel zu hohe Kosten, die unser Backpackerportmonaie nun wirklich nicht hergab. Wir beschlossen also, erst einmal ein paar Tage zu warten und hofften, dass sich die Streiksituation beruhigen würde. Und siehe da, das Glück war auf unserer Seite: drei Wochen nach Beginn des Streiks und nur einen Tag nach unserer Ankunft in Cusco wurde der Streik beigelegt, die Straßen geräumt und der Weg zu Machu Pichu wieder frei gemacht. Wir liefen also in die Stadt, fragten uns durch einige Touragenten durch und handelten uns schließlich einen Inka-Jungle-Trek für den nächsten Tag für nur 160 US$ all inclusive heraus – ein absolutes Schnäppchen im Vergleich zu den Preisen, die andere Backpacker für die identische Tour zahlten.

Auf die Räder, fertig, los!
Auf die Räder, fertig, los!

Am nächsten Morgen ging es dann los: Um 7.30 Uhr früh wurden wir abgeholt und daraufhin fuhren wir im Minibus für vier Stunden die Berge hoch – Serpentinen natürlich, was auch sonst. Auf 4000 Metern angekommen, hieß es dann: Raus aus dem Auto, hinauf aufs Fahrrad, Helm auf und runter die Straßen. Wohlgemerkt auf denselben Straßen, auf denen die Autos fuhren. Also immer schön rechts am Berg entlang und ja nicht zu nahe an den Abgrund kommen. Blöd nur, dass die Fahrräder richtige Mountainbikes waren, die Vorder- und Rücktrittsbremse am Lenker haben – und keine Rücktrittsbremse an den Pedalen. Was, wenn du 24 Jahre lang nur Fahrräder mit Fußrücktrittsbremse gefahren bist, durchaus gewöhnungsbedürftig ist – gerade, wenn du auf 4000 Metern am Abgrund entlangdüst. Aber man gewöhnt sich ja an alles und so fuhr ich zunächst mit angezogener Bremse und nach einiger Zeit immer entspannter die insgesamt 3000 Höhenmeter auf kurvigen Serpentinen hinunter. Zugegeben: der Ausblick war der Hammer! Im Tal angekommen, ging es mit dem Bus weiter nach Santa Maria, unserem Ort für die Nacht. Nach Abendessen und ein paar Bierchen ging es relativ früh ins Bett, schließlich war am nächsten Morgen schon um 6.30 Uhr Frühstück angesagt. Die Nacht verbrachte ich in Schmerzen, denn mein Ohr hatte sich dazu entschieden, massiv weh zu tun und ich hatte natürlich keine Schmerztabletten dabei. Als ich dann am nächsten Morgen mehr oder minder ausgeschlafen aufstand, bemerkte ich zudem zig viele Mückenstiche an Armen, Beinen und Füßen. Gegen die Mückenstiche war ich machtlos, wie der Engländer sagt: „That ship had sailed“,  aber gegen meine Ohrenschmerzen wusste ich mir zu helfen. Wie hat man es nicht von Mutti gelernt: Zwiebelsaft hilft gegen Ohrenschmerzen. Ich fragte also beim Frühstück nach einem Stück Zwiebel, bekam aber lediglich ein paar aufgeschnittene, trockenen Zwiebelscheiben, die keinen Saft hergaben. Als ich dann nach einer halben Zwiebel fragte, nahm mich unser Guide mit in die Restaurantküche, der Koch holte eine neue Zwiebel und gemeinsam versuchten wir, der roten Zwiebel Saft zu entlocken. Viel war es nicht, aber immerhin, besser als nichts. Als ich dann unseren Guide bat, mir den Saft ins Ohr zu gießen, staunte die peruanische Küchencrew nicht schlecht und dachte sich sicherlich: Was zum Teufel ist denn mit diesen Gringos los? Zwiebelsaft ins Ohr, die spinnt doch! Ob nun der Zwiebelsaft oder die von anderen Backpackern aufgetriebenen Schmerztabletten – ich weiß nicht, was es war, aber die Schmerzen wurden besser. Währenddessen hatte es draußen wie blöde angefangen, hinunter zu prasseln! Wir warteten und warteten, aber der Regen hörte nicht auf – im Gegensatz, es regnete immer mehr! Doch es half nichts, wir mussten aufbrechen. Also hieß es, Regenjacke an, Rucksack auf und auf ging die Wanderung. Wir liefen am Fluss entlang, erst schön flach und dann auf immer steileren Wegen. Irgendwann kam dann auch die Sonne heraus und ließ uns bei ansteigenden Temperaturen sowie ansteigenden Bergwegen schön schwitzen.

Der Weg der Inkas - immer schön am Abgrund
Der Weg der Inkas – immer schön am Abgrund entlang

Nach einigen Stunden Wandern kamen wir dann an den Punkt, an dem wir für ein Stück den originalen Inka-Trail laufen würden. Ich weiß nicht, was ich erwartete, aber definitiv nicht das, was dann kam: Abgrund. Abgrund über Abgrund. Und ihr wisst, was ich von Abgründen halte. Jedoch musste ich nun feststellen, dass alle Abgründe, die ich bisher in Südamerika erlebt hatte, ein absoluter Klacks gegen das hier gewesen waren. Zuerst hielt ich mich noch recht tapfer. Der Abgrund war links von mir, aber der Weg war noch breit genug, um sich rechts zu halten. Doch je höher wir liefen, desto schmaler wurde der Weg und desto tiefer der Abgrund. Und das Problem mit Ängsten ist ja immer: Fängt man einmal an, panisch zu werden, kommt man da nicht so schnell wieder heraus. Der Punkt kam dann bei mir, als wir Fuß vor Fuß setzen mussten, neben mir 200 Meter tiefer Abgrund, rechts von mir steile Felswand, auf meinem Rücken ein schwerer Rucksack und vor mir nichts als weiterer Weg am Abgrund entlang. Ich fing an zu keuchen, spürte, wie mein Atem kurzatmig wurde, meine Sicht ein wenig verschwamm und sagte mir: Alina, du musst dich zusammenreißen! Doch ich war schon zu panisch, die Tränen fingen an zu fließen und ich fing an zu zittern. Ein Glück kamen wir gerade zu einem kurzen Verschnaufpunkt, an dem ich einfach mit dem Rücken zum Abgrund stand und die Felswand vor mir anstarrte und mich fragte: Wie komme ich hier nur heil wieder runter? Die anderen in unsere Gruppe bekamen meine Panik mit und einer von ihnen nahm mir meinen Rucksack ab, sodass ich wenigstens das Gewicht nicht mehr als Hindernis hatte. So lief ich ganz langsam und mit der Geduld der Gruppe weiter den Weg entlang, Augen nur auf den Boden vor mir gerichtet, bloß nicht links in den Abgrund schauend. Als wir dann nach einer gefühlten Stunde (ich weiß bis heute nicht, wie lang es wirklich war) an einem Aussichtspunkt ankamen, setzte ich mich mit dem Rücken an einen Stein mit Aussicht auf den Berg und versuchte, mich zu beruhigen. Unsere beiden Guides versuchten mich aufzuheitern, indem sie meinten, dass sie schon sehr viel panischere Menschen an dieser Stelle gesehen hätten. Ob sie mir nur Mut machen wollten oder ob es stimmte, ich weiß es nicht –  aber wenigstens machte es mir ein kleines bisschen Hoffnung. Die anderen Leute aus unserer Gruppe kletterten derweil munter über ein paar Klippen oder saßen Beine baumelnd am Abgrund. Ich glaube, ich werde nie verstehen, warum nicht jeder, so wie ich, Angst vor Abgründen hat. Schließlich gibt’s dich nicht mehr, wenn du einmal einen falschen Schritt machst, ausrutschst oder über einen Stein stolperst. Hallo, wie kann man da keine Angst haben? Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter, ein Glück nur noch ein paar Minuten am Berg und dann war die Abtraumepisode „Original Inka-Trek“ ein Glück vorbei! (Ein Glück kam ich vorab der Reise nie auf die Idee, den ursprünglichen Inka-Trek zu buchen. 600 US$ für diesen Albtraumweg, und zwar fünf Tage lang – das wäre ja was geworden…) Wir liefen dann wieder gen Tal und am Fluss entlang, wurden allein mit Menschenkraft in einer Gondel über den Fluss gezogen und beendeten den Tag, an dem wir acht Stunden gewandert waren, in natürlichen Heiß-Wasser-Quellen. An dem Abend fielen wir um schon 21 Uhr todmüde ins Bett, der Tag hatte uns geschafft!

Zip-Lining
Zip-Lining

Am nächsten Morgen hieß es dann: Zip-Lining! Zip-Lining bedeutet, an einem Seil entlang, das von einem Berg zum anderen gespannt ist,  über den Abgrund zu fliegen. Dabei sitzt man in einem Geschirr, das einem umgeschnallt und mit einem Haken am Seil befestigt ist. Nach dem Abgrund-Albtraum am Tag vorher sah ich dem Ganzen eher mit gemischten Gefühlen entgegen. Schließlich sollte das erste von den sechs Seilen 200 Meter über dem Boden hängen. Aber als wir dann aber nach einem steilen Abstieg keuchend am ersten „Flugpunkt“ ankamen, war es wie damals beim Bungeejumping: Die Angst, vom Abgrund zu stürzen, war verflogen, denn schließlich ist der Sinn der Aktivität ja, nur an einem Haken befestigt über den Abgrund zu schweben. Und das macht mir dann merkwürdigerweise viel weniger aus, als am Abgrund entlang zu klettern. Verstehe das einer! Mikes Reaktion auf meine Erklärung, hiervor viel weniger Angst zu haben, war jedenfalls nur ein verständnisloses Kopfschütteln. Wir flogen also an verschiedenen Seilen über die Berge, von einem Punkt zum anderen und es machte einen Heidenspaß! Am letzten Seil flogen Mike und ich dann Seite an Seite, diesmal nicht sitzend, sondern fliegend wie Superman – und das war dann tatsächlich ein bisschen furchteinflößend, denn plötzlich konnte man sich nicht mehr am Seil festhalten. Nach dem Zip-Lining ging es dann ganz gemütlich mit dem Bus bis nach Hydroelectrica, wo wir nach einem kurzen Mittagessen drei Stunden bis nach Aguas Calientes, der Stadt im Tal von Machu Pichu, liefen. Dort entspannten wir, aßen zu Abend (als wundervolle Abwechslung gab es anstatt Suppe + Reis mit Huhn endlich mal einen frischen Salat + Fisch) und gingen wieder zeitig zu Bett – schließlich mussten wir am nächsten Morgen um 4 Uhr früh aufstehen.

Am nächsten Morgen war es dann soweit: An diesem Tag sollten wir endlich Machu Pichu sehen. Doch vorher hieß es natürlich, was denn sonst: wandern. Wir standen um 4 Uhr auf und liefen dann eine halbe Stunde bis zur Tal-Eingangskontrolle von Machu Pichu. Wir gesellten uns in die Schlange von Backpackern und warteten auf die Öffnung der Schranken um 5 Uhr. Dann hieß es: 60 Minuten lang mit Rucksack auf dem Rücken nonstop Treppen steigen. Habt ihr schon einmal morgens um 5 Uhr 1800 Höhenmeter via Stufen erklommen? Glaubt mir, es ist hart! Nach 10 Minuten schwitzten wir, nach 20 Minuten keuchten wir, nach 30 Minuten hatte ich das Gefühl, meine eh schon von drei Tagen laufen geschwächten Beine geben gleich unter mir nach. Die restlichen 20 Minuten lief ich wie ein Roboter, Fuß vor Fuß, Stufe um Stufe um Stufe, bloß nicht nach oben gucken, um nicht die weiteren Treppen zu sehen. Dann war es endlich geschafft: Um 5.50 Uhr, nach 50

Wir waren da! :)
Wir waren da!

Minuten Treppensteigen, kamen wir durchgeschwitzt an der Spitze des Berges an – vor uns der Eingang zu Machu Pichu. Wir gingen durch die Ticketkontrolle, liefen um ein paar Kurven, erklommen noch ein paar weitere Treppen, gingen durch ein Tor – und da war es: Machu Pichu, eines der Sieben Weltwunder! Nur ein Wort beschreibt für mich das Gefühl, dass ich empfand, als ich es sah: unbeschreiblich. Wir liefen durch die Ruinen, während unser Guide uns die Geschichte und verschiedenen Teile der Stadt erklärte. Nach der Führung erklommen wir die Stufen hoch zum sogenannten „Watchhouse“, von wo aus man eine fantastische Sicht auf ganz Machu Pichu hat. Dort saßen wir und genossen ganz einfach die Aussicht. Der absolute Wahnsinn! Gegen 11 Uhr mussten Mike und ich dann wieder aufbrechen, denn da wir anstatt mit dem spätabendlichen Zug mit dem nachmittäglichen Bus zurück nach Cusco fuhren (denn das war um einiges billiger), lagen noch weitere Fußmärsche vor uns. Schweren Herzens warf ich einen letzten Blick auf die Stadt der Inkas und dann liefen wir die 1800 Höhenmeter, die wir 6 Stunden zuvor erklommen hatten, wieder hinunter. Im Tal angekommen, ging es dann zwei Stunden lang wieder zurück nach Hydroelectrica, auf dem Weg, an dem wir am Vortag hergekommen waren. In Hydroelectrica angekommen, saßen wir nach einem kurzen Kampf um einen Sitzplatz dann nach vier Tagen Fahrradfahren, Abgründen, Zip-Lining und sehr vielen gelaufenen Kilometern im Bus zurück nach Cusco. Dieser Trip war definitiv der für mich bisher anstrengendste Trip, den wir hier in Südamerika gemacht haben. Wieder einmal musste ich über meine Grenzen hinausgehen und ich glaube, ich bin in vier Tagen noch nie so viel gelaufen. Aber es hat sich gelohnt – und wie! Machu Pichu, eines der sieben Weltwunder – was für ein Anblick!

Wir verbrachten noch ein paar Tage in Cusco, nahmen dann den 23 Stunden Bus nach Lima und flogen von dort aus nach Iquitos: eine Stadt im Amazonas-Dschungel gelegen an dem berühmten Amazonas-Fluss. Dieser Flug kostete mich drei Mal so viel wie er eigentlich sollte, da ich am Abend vor dem Flug feststellte, dass ich den Flug nicht von Lima sondern von Pucallpa, einer Stadt auf halbem Wege zwischen Lima und Pucallpa, aus gebucht habe. Anstatt 100 US$ habe ich nun 300 US$ gezahlt. Das schmerzt den Geldbeutel, der für 12 Monate reichen muss, doch sehr – wie trottelig man doch manchmal sein kann. Dieser Amazonas-Trip ist sein Geld jetzt besser wert 😉 Ich hoffe auf gesichtete Anakondas, Krokodile und pinke Delfinen – ich bin gespannt und werde euch so bald wie möglich davon berichten!

Der Ausblick beim Serpentinen-Herunterdüsen
Der Ausblick beim Serpentinen-Herunterdüsen
Gondeln über den Fluss
Gondeln über den Fluss
Die Schlange um 5 Uhr morgens am Eingang von Machu Pichu
Die Schlange um 5 Uhr morgens am Eingang von Machu Pichu
Immer schön die Treppen hoch
Immer schön die Treppen hoch
Machu Pichu von oben
Machu Pichu von oben
Eines der nicht fertig getellten Häuser
Eines der nicht fertig gestellten Häuser
Was für ein Ausblick!
Was für ein Ausblick!
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